presseaussendung nön / hofburg / bundesvorsitz / landesvorsitz / geschäftsführung / bundesklubvorsitz / wirtschaft / wissenschaft / regierung / sozialpartner

bundesgeschäftsführung

BGF Mag. Laura Rudas & Dr. Günther Kräuter

Die SPÖ wird die mit Abstand stärkste politische Kraft in Österreich sein. Das ist unser erklärtes Ziel und dafür arbeiten wir.

Kräuter | Rudas

Kräuter: "Grasser flüchtet in unverschämte Ausreden"
Utl.: System Grasser-Schüssel aufklären, Wiederholung unmöglich machen

Wien (SK) SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter kritisiert mit scharfen Worten die Rundumschläge und unverschämten Ausreden des ehemaligen FPÖ- und ÖVP-Finanzministers Karl-Heinz Grasser bei einer heutigen Pressekonferenz. ****

Kräuter: "Grasser spricht trotz der nun ans Tageslicht gekommenen Abgründe bei der Verschleuderung von Eigentum der Republik Österreich noch immer von einem erfolgreichen und korrekten BUWOG-Verkauf. Das ist eine Beleidigung der kritischen Öffentlichkeit und eine Verhöhnung der hart arbeitenden Bevölkerung. Dass Grasser nicht davon gewusst haben will, dass sein Trauzeuge und Geschäftspartner viele Millionen Euro für den von ihm als Finanzminister forcierten BUWOG-Deal kassiert hat, ist völlig lebensfremd und wirklichkeitsfern."

Grasser versuche nun offensichtlich, die engsten privaten und geschäftlichen Bande zu den zahllosen Profiteuren seiner Zeit als Finanzminister in der Regierung Schüssel von sich zu schieben, damit habe er letzte Glaubwürdigkeitsreste verspielt. Für Kräuter müsse nun das System Grasser-Schüssel lückenlos und schonungslos aufgeklärt werden. Kräuter: "Es wurde ein enormer finanzieller, moralischer und gesellschaftspolitischer Schaden verursacht. Neben den Finanz- und Justizverfahren hat die Politik dafür zu sorgen, dass eine Wiederholung solcher Malversationen und Machenschaften in Zukunft unmöglich ist." (Schluss) mo/mp
Kräuter: "Michaelis steckt im BUWOG-Sumpf"
Utl.: Warum wurden laut Rechnungshof weitere 200 Millionen Euro verschenkt? =

Wien (SK) SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter fordert die sofortige Suspendierung von ÖIAG-Vorstand Peter Michaelis. Kräuter: "Nach den jüngsten Enthüllungen im Zusammenhang mit dem größten Immobiliendeal in der Geschichte der Republik Österreich kommt der Vergabekommission, die am 15. Juni 2004 den BUWOG-Deal finalisiert hat, besondere Bedeutung zu. Prominentes Mitglied in dem Gremium, welches damals den Skandaldeal abgesegnet hat, war niemand anderer als Herr Michaelis." Michaelis habe nunmehr nicht nur das AUA-Desaster und sinnlose Vermögensverschleuderungen wie die Austria Tabak am Kerbholz, sondern auch eine Schlüsselrolle im BUWOG-Skandal zu verantworten, so Kräuter am Sonntag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Dass der ehemalige FPÖ- und ÖVP-Finanzminister Karl-Heinz Grasser den BUWOG-Skandal noch immer als "völlig transparent, superprofessionell und erfolgreiche Privatisierung" bezeichne, komme, so Kräuter, einer schamlosen Verhöhnung der steuerzahlenden Bevölkerung gleich. Kräuter: "Das inferiore Sittenbild der blau-schwarzen Regierungszeit wird durch diese bodenlose Unverschämtheit neuerlich bestätigt. Von Grasser selbst ist keinerlei Beitrag zu einer Aufklärung der Malversationen zu erwarten. Es muss daher das Finanzministerium umgehend zu dem vom Rechnungshof aufgedeckten nachträglichen Verzicht auf das Einweisungsrecht des Bundes bei insgesamt 5.539 Wohnungen Stellung nehmen. Die Republik wurde allein durch diesen Vorgang um 200 Millionen Euro geschädigt, die Öffentlichkeit erwartet eine Antwort, warum dieses Steuergeld buchstäblich verschenkt wurde", so Kräuter abschließend. (Schluss) mb/up
Kräuter: "Nachhaltige Lösung statt Schnellschuss"
Utl.: Finanzminister muss eingebunden werden

Wien (SK) SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter fordert Minister Johannes Hahn auf, die Frage der Sicherheit sachlich und seriös zu diskutieren. Hahn hatte neuerlich den 1. September als Übertrittsdatum von Post- und Telekombediensteten in den Polizeidienst in den Raum gestellt. Kräuter: "Nur eine nachhaltige Lösung im Konsens aller Beteiligten hat letztendlich einen Sinn. Ein Schnellschuss, der anschließend mühevoll repariert werden muss, schadet der guten Sache." Auch die Aussage, wonach der SPÖ Sicherheit der Bevölkerung kein Anliegen sei, sei "mehr als entbehrlich" und würde lediglich die Erinnerung an den massiven Personalabbau bei der Exekutive unter ÖVP-Ministern auffrischen. ****

Im Zusammenhang mit dem Berufswechsel von Post- und Telekombediensteten in den Sicherheitsdienst seien nach wie vor dienst- und besoldungsrechtliche Fragen offen. Auch müssten von Finanzminister Pröll die finanziellen Übertrittsbedingungen geklärt werden. "Im Interesse der sicherheitspolitischen Maßnahme sollten Fekter und Hahn einige wenige Wochen Vorbereitungszeit einem populistischen Schnellschuss vorziehen", so Kräuter abschließend. (Schluss) mo/mp
Kräuter: "Post-Zusperrfetischisten zerstören Landregionen"
Utl.: ÖVP fällt eigenen Bürgermeistern in den Rücken =

Wien (SK) SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter kontert ÖVP-Generalsekretär Fritz Kaltenegger im Zusammenhang mit dessen Kritik an Infrastrukturministerin Doris Bures zum Thema Postämter mit deutlichen Worten. Kräuter: "Ich fordere die ÖVP-Zusperrfetischisten auf, die eigenen Lippenbekenntnisse zum Schutz der ländlichen Regionen ernst zu nehmen. Die ersatzlose Streichung von Postämtern vor der Beschlussfassung des neuen Postmarktgesetzes kommt für die SPÖ nicht in Frage, wir schützen die Infrastrukturbedürfnisse der Bevölkerung." ****

Das Ziel des neuen Gesetzes, Lohndumping auf dem Rücken der ArbeitnehmerInnen zu verhindern und die flächendeckende Versorgung mit Postdienstleistungen sicherzustellen, werde von der SPÖ weiterhin mit Entschlossenheit verfolgt. Infrastrukturministerin Doris Bures habe einen sehr praktikablen und verantwortungsbewussten Gesetzesentwurf vorgelegt. Kräuter: "Bemerkenswert ist auch, dass die ÖVP ihren eigenen Bürgermeistern die Möglichkeit nehmen will, die ersatzlose Streichung von Postämtern zu beeinspruchen." (Schluss) eh/mp

Kräuter: Reanimation des Systems Schüssel-Strasser auf EU-Ebene
Utl.: Wird Grasser auch noch ausgegraben?

Wien (SK) - „Es scheint, dass das System Schüssel-Strasser, das Österreich sozial heruntergewirtschaftet hat und zu Recht abgewählt worden ist, nun auf EU-Ebene wiederbelebt werden soll. Nicht anders ist zu erklären, dass ÖVP-EU-Spitzenkandidat Ernst Strasser laut Ankündigung auf der Ö1-Homepage, ausgerechnet Wolfgang Schüssel als seine Begleitung für das heutige ORF-Journalpanorama ausgewählt hat“, so SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter. „Zur Vervollständigung des unseligen Trios Schüssel-Strasser-Grasser fehlt nur noch der ehemalige Finanzminister, der derzeit eine Anzeige wegen schweren Betrugs, Amtsmissbrauchs, Anstiftung zum Amtsmissbrauch, verbotener Intervention und Steuerhinterziehung am Hals hat“, so Kräuter. ****

„Ein System, das die Österreicherinnen und Österreicher 2006 abgewählt haben, weil sie die Nase voll davon hatten, will die ÖVP nun durch die EU-Türe wieder einführen: Eiskalter Lobbyismus ausschließlich in eigener Sache“, warnte der SPÖ-Bundesgeschäftsführer abschließend. (Schluss) alu
Kräuter: SPÖ will Europa zum Positiven verändern
Utl.: Spitzenkandidat Swoboda steht für seriöse Europapolitik im Sinne der Menschen

Wien (SK) "Wir gehen mit voller Motivation in die EU-Wahl am 7. Juni. Es ist unser Anliegen, den Menschen zu vermitteln, dass wir die EU zum Positiven verändern wollen. Vor allem die Stärkung der Sozialpolitik der EU und der Schutz der ArbeitnehmerInneninteressen werden im Fokus unserer Arbeit stehen", so SPÖ-Bundesgeschäftsführer und Wahlkampfleiter Günther Kräuter anlässlich eines Besuches gemeinsam mit den SPÖ-Landesgeschäftsführern in Brüssel. Auf dem Programm standen Arbeitsgespräche mit dem gesamten Team der EU-Abgeordneten und eine Landesgeschäftsführersitzung. Neben den Landesgeschäftsführern waren auch hochrangige Funktionäre des Pensionistenverbandes vor Ort und in die strategischen Überlegungen zur Wahlkampagne eingebunden. Lob gab es von Kräuter auch für den Spitzenkandidaten Hannes Swoboda: "Die SPÖ ist die einzige Partei, die einen überzeugten und erfahrenen Europapolitiker an die Spitze gestellt hat. Hannes Swoboda ist der Garant für eine seriöse Europapolitik, die die Anliegen der Menschen in den Mittelpunkt stellt". ****
Die EU-Wahl sei eine Richtungsentscheidung, betonte Swoboda vor den Landesgeschäftsführern, es gehe um eine zentrale Weichenstellung für die kommenden Jahre. "Wir wollen endlich ein Europa, dass nicht von neoliberalen Kräften dominiert wird", so Swoboda. Von Seiten der EU sei in den letzten Jahren den aus Amerika kommenden Tendenzen bezüglich der Deregulierung der Finanzmärkte zu wenig entgegen gesetzt worden. Die Sozialdemokratie sei seit jeher für strengere Regeln für den Finanzmarkt eingetreten, dies sei jedoch von den konservativen Kräften nicht unterstützt worden. "Daher brauchen wir eine starke sozialdemokratische Vertretung im Europäischen Parlament, um zukünftig aus ähnlichen Gründen ausgelöste Krisensituationen zu vermeiden", so Swoboda.
Gemeinsame Linie mit allen Landesgeschäftsführern war, dass man einen konstruktiven Wahlkampf führen möchte, bei dem Sozialthemen und das klare Bekenntnis zu Europa im Mittelpunkt stehen werden, was nicht heißt, einen kritiklosen Kurs zu fahren. "Weil wir überzeugte Europäer sind, treten wir dafür ein, dass sich die EU ständig zum Besseren verändert", so Kräuter und Swoboda abschließend. (Schluss) sw

Kräuter: "Erleichterte Briefwahl ist Werbeaktion für EU-Wahl"
Utl.: Superblamage der Strache FPÖ im Verfassungsausschuß =

Wien (SK) SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter bezeichnet die heute im Verfassungsausschuß einstimmig verabschiedete Erleichterung bei der Briefwahl als "Werbeaktion" für die EU-Wahlen am 7. Juni 2009. Kräuter: "Die erbärmliche Wahlbeteiligung bei den letzten EU-Wahlen im Jahr 2004 mit nur 42,43 % der Wahlberechtigten darf sich nicht wiederholen. Die heute beschlossenen Verbesserungen bei der Briefwahl sind aus Erfahrungswerten entstanden und sollten mit ein Beitrag sein, das Interesse an den Wahlen und somit an der europäischen Politik insgesamt zu erhöhen." ****

Im Lauf des Jahres seien weitere intensive Verhandlungen aller Parteien zum Wahlrecht vorgesehen, kündigt der SPÖ-Bundesgeschäftsführer an. Kräuter: "Eine Reihe von Fragestellungen im Hinblick auf eine Weiterentwicklung und Revision des Wahlrechtes insgesamt werden sehr sorgfältig und verantwortungsvoll zu diskutieren sein. Beispielsweise muß sichergestellt sein, dass bei allen Wahlen so genannte taktische Stimmabgaben, also die theoretische Möglichkeit des Wählens nach dem Schließen der Wahllokale, völlig auszuschließen sind."

Für Kopfschütteln und Heiterkeit sorgte die FPÖ-Riege im Verfassungsausschuß, berichtet Kräuter weiter. Nachdem der Strache-Vertreter auf Geheiß seines Parteiobmannes gegen die Briefwahl gewettert hatte, stimmten die FPÖ-Abgeordenten mit allen anderen Fraktionen für die Novellierung der Europa-Wahlordnung. "Eine Superblamage der blauen Truppe", so Kräuter anschließend. (Schluss) bf

Kräuter: "Starker Staat muss effizient, wirtschaftlich und sparsam sein"
Utl.: SPÖ wird Reformen vorantreiben - Weitere Einsparungen von halber Mrd. Euro möglich - Reifeprüfung für Opposition =

Wien (SK) SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter bezeichnet das Reformprogramm im staatlichen Bildungs-, Gesundheits- und Sozialbereich als wichtiges Kernanliegen seiner Partei. Kräuter dazu: "Die sozialdemokratische Zielvorstellung eines starken und verantwortungsvollen Staatswesens im Interesse der Bevölkerung bedeutet gleichzeitig die Verpflichtung zu sparsamem und wirtschaftlichem Verwaltungshandeln auf allen Ebenen. Ich erwarte im kommenden Jahr einen Durchbruch und die Verwirklichung zahlreicher Reformen." Rechnungshofpräsident Josef Moser habe zuletzt Schwerpunkte im Bildungs-, Gesundheits- und Sozialbereich empfohlen und das Sparvolumen aktuell mit einer Milliarde Euro beziffert, so Kräuter am Sonntag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Er könne sich weitergehende Reformziele mit Einsparungen von einer weiteren halben Milliarde Euro vorstellen, so Kräuter. Es seien eine Vielzahl von Doppel- und Mehrfachstrukturen im Staatsgefüge zu verändern, von Wetterdiensten über Kommunikationssysteme bis hin zu Fischereibestimmungen. Mögliche Synergieeffekte seien zu nutzen, neue Technologien zielgerichtet einzusetzen und Verfahren zu straffen.

Kräuter dazu: "Durch die konjunkturellen Krisenerscheinungen sind Regierungspolitik, Oppositionsparteien und öffentlich Bedienstete aufgerufen, gemeinsam mutige und unkonventionelle Schritte zu setzen. Die SPÖ wird die Reformen vorantreiben, eingesparte Mittel sollen der Qualitätssteigerung im Bildungs-, Gesundheits- und Sozialbereich zufließen." Der SPÖ-Bundesgeschäftsführer plädiert abschließend für eine intensive Einbindung der Oppositionsparteien im parlamentarischen Prozess und bezeichnet die nächsten Monate als "echte Reifeprüfung" für FPÖ, Grüne und BZÖ. (Schluss) mb

Kräuter: Post und Telekom brauchen Offensivstrategien
Utl.: Abbau von Arbeitsplätzen kann nicht immer die Antwort sein – ÖIAG-Spitze und Management gefordert=

Wien (SK) SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter zeigt Verständnis für die Proteste der Belegschaftsvertreter bei Post und Telekom. "Es ist nicht nachvollziehbar, warum Post und Telekom Austria keine Offensivstrategien in die Diskussion einbringen. Die Beschäftigten und damit die Kernressourcen der Unternehmen sind ein wesentliches Fundament jeder Zukunftsstrategie", erklärte Kräuter am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****
Zweifelsohne stünden Post und Telekom-Festnetz vor großen Herausforderungen. "Nicht nur im Interesse der Unternehmen, sondern auch im Interesse des Wirtschaftsstandorts müssen die Vorstände darauf drängen, Antworten zu finden." Internationale Beispiele zeigen jedenfalls, dass die Antwort nicht nur in der Schließung von Standorten und der Streichung weiterer tausender Arbeitsplätze liegt, sondern in Investitionen und zukunftsorientierten Angeboten für Konsumentinnen und Konsumenten. "Im Regierungsprogramm hat sich die Bundesregierung für eine nachhaltige Sicherung der Unternehmen insbesondere im Hinblick auf die Erhaltung und den Ausbau bestehender Konzernzentralen in Österreich sowie der nachhaltigen Sicherung der Arbeitsplätze ausgesprochen", hielt Kräuter fest.
"Angesichts der drohenden Konjunktur-Krise wäre es daher dringend angebracht, dass das Management Vorwärtsstrategien entwickelt statt kurzfristig orientierte Defensivkurse zu fahren", so Kräuter abschließend. (Schluss) ps

 
© 2011 spö gedersdorf, alle rechte vorbehalten